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Drawing Hands beim Pokern - Poker Profi Tipps


Drawing Hands beim Pokern

   
Manche Pokerspieler hassen sie, manche Pokerspieler lieben sie: Drawing Hände. Wie du das Meiste aus deinen Flush-Draws und Straight-Draws herausholst, erfährst du in diesem Artikel über Drawing-Hände.

Der Name Drawing-Hände kommt vom englischen Wort draw, das soviel heißt wie ziehen. Ziehen deswegen, da du noch eine Karte benötigst, also ziehen musst, um eine gute Hand zu halten. Drawing-Hände gelten im Allgemeinen als schwierig zu spielen, vor allem dann, wenn man weder die Initiative noch Position in einer Hand hat. Doch wann ist es besser zu callen, zu folden oder aber zu raisen?

Flush Draws und Straight Draws
Flush-Draws und Straight-Draws sind die klassischen Drawing-Hände. Wie du weißt, haben wir mit einem Flush-Draws 9 Outs, also Karten die uns weiterhelfen würden. Mit einem Straight-Draw haben wir ein Out weniger, also nur 8 Outs. Mit einem Flush-Draw haben wir damit am Flop eine Wahrscheinlichkeit von ca. 36% bis zum River den Flush zu ziehen, mit einem Straight-Draw eine Wahrscheinlichkeit von ca. 32%. Vom Turn bis zum River sind die dementsprechenden Wahrscheinlichkeiten dann nur mehr 20% bzw. 18%. Falls du nicht weißt, wie man diese Wahrscheinlichkeiten berechnet, kannst du dies näher in unserem Artikel über Pot-Odds nachlesen, oder in einem der kommenden Artikel, der sich genauer mit dem mathematischen Hintergrund der meist verwendeten Eselsbrücke (Wahrscheinlichkeit = Flop-Outs x 4, Wahrscheinlichkeit = Turn-Outs x 2 + 2) beschäftigen wird. Die dementsprechende Wahrscheinlichkeit musst du immer im Hinterkopf haben, wenn du einen Draw profitabel spielen willst.

Neben den klassischen Flush-Draws und Straight-Draws gibt es noch Draws, die man als Kombo-Draws bezeichnet. Kombo-Draws deswegen, weil sie beispielsweise eine Kombination aus einem Flush-Draw und einem getroffenen Paar beinhalten. Damit hat man noch zusätzliche Outs die beste Hand zu machen und die Pot-Equity beträgt manchmal bis zu 50%.

Passive Spielweise eines Draws
Von passiver Spielweise eines Draws spricht man dann, wenn eine Bet nur gecallt wird. Natürlich könnte man hier auch einen Fold hinzuzählen, ich würde bei einem Fold aber eher von neutraler Spielweise sprechen. Die passive Spielweise mit einem Draw ist zumeist die Standardspielweise eines Pokeranfängers. Der Anfänger callt und sieht sich die nächste Karte an, unabhängig davon, ob er den richtigen Preis dafür bekommt. Man sollte sich auch nicht von den 35% Wahrscheinlichkeit seinen Flush zu treffen verführen lassen und eine Flop-Bet ohne weiteren Plan callen. Die 35% stimmen zwar theoretisch, man muss darin allerdings mit berücksichtigen, dass man am Turn ja mit noch einer Bet rechnen muss. In Summe bekommt man selten den richtigen Preis die Bets des Gegners mit einem Draw einfach zu callen.

Trotzdem ist es nicht immer falsch Draws passiv zu spielen. Dies sollte man besonders dann in Erwägung ziehen wenn man 1) Position in einer Hand hat und 2) die Stacks relativ groß sind, also die Chance besteht, mit dem getroffenen Draw noch relativ viel Geld zu gewinnen. Gegen aggressive Spieler, die sehr oft 2 Barrels als Bluff feuern, ist ein profitabler Spielzug auch der, die Flop-Bet des Gegners nur zu callen und am Turn mit einem Semi-Bluff-Raise die Initiative zu übernehmen. Dies wäre dann also eine Mischung aus passiver Spielweise am Flop und aggressiver Spielweise am Turn.

Aggressive Spielweise eines Draws
Von aggressiver Spielweise eines Draws spricht man dann, wenn wir selbst eine Bet machen oder aber die Bet unseres Gegners raisen. Damit erhöht sich unsere Gesamt-Equity noch um die zusätzliche Fold-Equity, also der Wahrscheinlichkeit, dass unser Gegner auf unsere Bet oder unseren Raise hin foldet. Die aggressive Spielweise ist bei kleineren Stacks, wie wir es oft in Turniersituationen vorfinden, zumeist die wesentlich bessere Alternative als die passive Spielweise. Besonders gut für den aggressiven Spielzug eigenen sich natürlich Draws mit möglichst viel Equity, also Kombo-Draws oder aber Nut-Flush-Draws.

Zusammenfassung:
Draws richtig zu spielen ist eine Kunst für sich und bedarf sehr viel Erfahrung. Um die optimale Entscheidung zu treffen, musst du die Spielweise deines Gegners studieren, deine Position berücksichtigen und die Stack-Größe und deren Auswirkung auf den weiteren Verlauf der Hand richtig einschätzen.

Anregung:
Experimentiere mit Stack-Größen und welchen Einfluss diese auf die optimale Spielweise von Draws haben. Berücksichtige dabei deine Position. Wenn du dir abseits des Pokertisches verschiedene Standardszenarien überlegst, diese durchrechnest und memorierst, dann hast du am Pokertisch einen riesigen Vorteil.


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Letzte Aktualisierung :    20.01.2017
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