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Floats - Poker Profi Tipps


Der Float

   
'Schon wieder den Flop nicht getroffen. Und schon wieder setzt er. Was soll ich machen, wenn ich nie treffe. Mir bleibt nichts anderes übrig als zu folden. Nächstes Mal treffe ich bestimmt.' - Vielleicht sollten wir unser Strategie-Repertoire doch etwas erweitern.

Der Float ist eine äußerst effiziente Waffe - besonders gegen die Continuation-Bet. Mit der Continuation-Bet setzt der Preflop-Aggressor seine Aggression am Flop fort, egal ob er etwas getroffen hat oder nicht. Sie ist eine der ersten richtigen Pokerstrategien, die die meisten Pokerneulinge lernen. Mehr dazu kannst du im Artikel über Continuation-Bets lesen. Der Float ist eine der effizientesten Konter-Strategien gegen die C-Bet.

Was ist der Float?
Der Float ist sehr schnell erklärt: Dein Gegner macht eine Continuation-Bet am Flop. Du callst seine Bet mit der Absicht, den Pot später in der Hand zu stehlen. Wenn dein Gegner am Turn checkt, dann setzt du und gewinnst den Pot.

Als taktische Alternative zum Float könnte man am Flop auch einen Raise ansetzten; besonders dann, wenn du keine Position in der Hand hast. Ohne Position solltest du verstärkt mit Check-Raises auf die C-Bet deines Gegners antworten.

Voraussetzungen für eine gute Float-Gelegenheit
o Position
o Heads-up
o Deine Outs plus deine Bluff-Outs
o Gegner

Wie schon oben angesprochen, solltest du für einen Float in der Regel Position in der Hand haben. Floats ohne Position zu spielen ist wesentlich schwieriger und nur gegen Gegner profitabel, die du wirklich gut kennst. Ohne Position hast du wesentlich weniger Informationen und nur sehr wenig Kontrolle über die resultierende Potgröße (mehr dazu im Artikel Out of Position).

Den Pot Heads-up zu spielen ist eigentlich Grundvoraussetzung. Nur in Ausnahmefällen kannst du versuchen, mehrere Gegner zu floaten (dann IMMER nur mit Position). Ein mögliches Szenario wäre dieses: Spieler 1 (Preflop-Raiser) macht eine C-Bet und Spieler 2 callt. Du kennst Spieler 1 als jemanden der auch in '3-Way-Pots' mit hoher Frequenz eine C-Bet macht. Spieler 2 ist ein 'Fisch' der sich sehr viele Turns ansieht, dort aber regelmäßig aufgibt. In diesem Szenario kannst du es mit einem Float versuchen. Spieler 1 wird in der Regel seine Aggression am Turn als Bluff nicht fortsetzten, weil auch du in in der Hand bist. Wenn Spieler 1 und Spieler 2 am Turn checken kannst du den Pot stehlen.

Ein weiter wichtiger Punkt sind deine Outs - nicht nur deine Equity-Outs sondern auch deine Bluff-Outs. Ein Gutshot-Straight-Draw (4 Outs) wäre z.B. eine sehr gute Hand für einen Float oder aber Overcards (6 Outs). Ein Aspekt, den viele Spieler nicht in Ihren Plan mit einbeziehen, sind die Bluff-Möglichkeiten, die sich ergeben können, also die Bluff-Outs. Besonders potentielle Flush-Draws sehen immer gefährlich aus und geben dir zusätzliche Bluff-Outs.

Du solltest natürlich auch immer wissen, mit wem du es zu tun hast. Manche Spieler folden nicht sehr gerne, sind also schlechte Kandidaten für einen Float. Gegen diese Spieler macht du mit deinen guten Händen genug Value und bist nicht auf Floats angewiesen. Die besten Gegner für Floats sind jene, die am Flop mit sehr hoher Regelmäßigkeit setzten und am Turn aufgeben, wenn sie auf Widerstand stoßen. Besonders im Live-Spiel kannst du nach den 'Ich hasse Ass-König.'-Spielern Ausschau halten.

Beispiel:
Ein tighter Spieler eröffnet und du callst am Button mit 78s. Ihr habt beide über 100BB Stacks und dein Gegner spielt postflop ABC-Poker. Der Flop kommt mit 4h5h9d sehr günstig für einen Float. Du hast zum einen Gutshot-Outs und zum anderen Bluff-Outs. Checkt dein Gegner am Turn, dann solltest du eigentlich immer setzten. Sollte er wider erwarten selbst setzten, dann kannst du folden. Kommt der Flush am Turn an und dein Gegner setzt, dann kannst du immer noch versuchen, den Pot für dich zu entscheiden (am besten mit einem Raise).

Noch einige abschließende Tipps:
Tipp1: Sei dir immer im Klaren darüber, welches Table-Image du hast. Bist du in letzter Zeit öfters beim Bluffen erwischt worden, dann solltest du den Float sehr sparsam einsetzten.

Tipp 2: Achte auf die Größen der Stacks. Du musst genügend Raum haben, um deinen Gegner ausspielen zu können.

Tipp 3: Wie in jeder Hand solltest du auch hier die Board-Textur berücksichtigen. Auf einem Flop, der die Range deines Gegners genau getroffen hat, macht ein Float wenig Sinn.

Zusammenfassung:
Der Float, also der Call am Flop, um den Pot später in der Hand zu stehlen, ist eine der wichtigsten Konter-Strategien zur Continuation-Bet. Achte vor allem auf deine Position, die Board-Textur und die Art deines Gegners.


Hier geht es weiter zum nächsten Poker Profi Artikel - Strategien gegen den Float



Letzte Aktualisierung :    20.01.2016
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