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Gap Konzeot - Poker Profis Tipps


Das GAP Konzept beim Pokern

   
Du sitzt im Cut-Off. Wie sieht hier deine Calling-Range aus? Und wie deine Eröffnungs-Raising-Range? Wenn du hier beides Mal dieselbe Antwort gegeben hast und deine Ranges von äußeren Einflüssen unabhängig sind, dann solltest du unbedingt diesen Artikel lesen.

In diesem Artikel dreht sich alles um das GAP Konzept. Aber was ist das GAP-Konzept? Bereits im Artikel Sklansky-Bucks haben wir David Sklansky zur Sprache gebracht. David Sklansky ist ein professioneller Pokerspieler mit einem äußerst mathematischen Verständnis des Kartenspiels. Als Autor zahlreicher Pokerbücher ist dieses Konzept auf ihn zurückzuführen. Im Buch 'Tournament Poker for advanced Players' hat er dieses mathematische Konzept erstmals formuliert. Der Titel des Buches lässt vermuten, dass dies nur fürs Turnierpoker gilt. Allerdings ist das GAP-Konzept für jede Pokervariante anwendbar, wenn es auch verstärkt im Turnierpoker eingesetzt wird und Relevanz hat. Warum erfährst du etwas später.

Definition des GAP Konzeptes:
Man braucht eine stärkere Hand, um einen Raise zu callen, als damit selbst einen Eröffnungsraise zu machen.

Was bezeichnet man nun als GAP? Also, als GAP bezeichnet man den Unterschied zwischen der Range des Raisers und der Range des Callers. Die Range des Callers ist in der Regel kleiner als die Range des Raisers, wodurch das GAP zustande kommt. Eröffnet ein sehr looser, schlechter Spieler, dann kann dieses GAP sehr klein werden. Eröffnet allerdings ein tighter, guter Spieler mit einer starken Range, dann ist dieses GAP in der Regel größer.

Das GAP Konzept

Wie schon oben erwähnt ist dieses Konzept besonders im Turnierpoker von besonderer Bedeutung. Hier ist das GAP zumeist relativ groß. Die Erklärung ist ganz einfach: in Turnieren ist die oberste Prämisse der meisten Spieler zu überleben. Daher versucht man Konfrontationen möglichst aus dem Weg zu gehen.

Hintergründe des GAP-Konzeptes
Erinnere dich zurück, als du mit dem Pokern begonnen hast? Was waren deine Entscheidungsgrundlagen um eine Hand zu spielen? Als ich selbst 2005 mit dem Pokern anfing, war meine einzige Entscheidungsgrundlage, eine Hand zu spielen oder nicht, die Hand selbst. 'AJo, schöne Hand, spiele ich', ungefähr so habe ich gedacht. Egal ob ich selbst eröffnete, oder ob jemand anderer eröffnete. Das hatte keinen Einfluss auf meine Entscheidung. Bald habe ich allerdings gemerkt, dass ein beträchtlicher Unterschied besteht, eine Hand selbst mit einem Raise zu eröffnen, oder aber einen Raise zu callen.

Wenn du eine Hand selbst eröffnest, dann hast du die Initiative in der Hand und damit auch die Fold-Equity auf deiner Seite. Je tighter die Gegner spielen, die nach dir folgen, desto mehr Hände kannst du eröffnen. Vielleicht hast du in diesem Zusammenhang schon einmal den Begriff GAP-Raising gehört, der besonders im Turnierpoker verbreitet ist. Wenn hinter dir besonders tighte Spieler sitzen, dann kannst du sehr viele Hände eröffnen und damit viele Chips akkumulieren.

Im Turnierpoker musst du allerdings auch die Stackgrößen beachten, die das GAP-Konzept außer Kraft setzten können. Spieler mit sehr kleinen oder sehr großen Stacks können die Anforderungen an deine Eröffnungsrange gewaltig in die Höhe treiben.

Beispiele:

o Du sitzt im Cut-off mit AJo. Alle Spieler vor dir folden. Diese Hand ist so stark, dass du sie eigentlich bedenkenlos eröffnen kannst, unabhängig davon welche Spieler noch folgen.
o Du sitzt im Cut-off mit AJo. 10 Spieler sind am Tisch. Der tighte, gute Spieler in erster Position macht einen Eröffnungsraise. Hier ist es ein einfacher Fold. Die Range deines Gegners ist einfach zu stark. Ein Call wäre ein schwerer Fehler.

Zusammenfassung:
Das GAP-Konzept beschreibt die Differenz zwischen einer Eröffnungs-Rasing-Range und einer Calling-Range aus derselben Position. Die Differenz, also das GAP, wird hauptsächlich durch die Tightness oder Looseness bzw. das Können deiner Gegner determiniert.


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Letzte Aktualisierung :    20.01.2016
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