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Der profitable Fehler


Fehler profitabel ausnützen

   
Im heutigen Artikel wollen wir uns näher ansehen, ob das Resultat einer Situation immer die ganze Wahrheit zeigt. Es steckt sehr viel Profit in Fehlern, die bei näherer Betrachtung gar keine sind.

Stell dir folgende Situation vor: Du hältst 66 und der Flop kommt mit 688 ausgezeichnet für dich. Am Turn wandert das ganze Geld in den Pot und dein Gegner zeigt dir die mit 88 gefloppten Nuts. Pech gehabt - "Bad-Beat".

Die meisten Spieler lernen sehr früh in ihrer Pokerkarriere, einen "Bad-Beat" nicht mit schlechtem Spiel in Verbindung zu bringen. Viele Faktoren im Poker liegen einfach außerhalb deiner Kontrolle und wenn du dich verbessern willst, dann musst du dich auf das konzentrieren, was du kontrollieren kannst.

Sehen wir uns folgende Sitution an: Du hältst KT gegen einen schlechten, sehr losen Spieler. Der Flop kommt mit T85 und am Turn kommt die 3 - du setzt auf beiden Straßen um Value zu bekommen. Am River kommt die Dame und du setzt nochmals, weil du dir sicher bist, dass du von diesem Spieler mit genügend schwächeren Händen gecallt wird. Der loose Spieler zeigt AT und gewinnt den Pot. Du warst die gesamte Hand zurück. Schlecht gespielt? Ganz und gar nicht. Diese Situation ist zwar kein klassischer Bad-Beat, letztendlich kommt es aber auf dasselbe heraus: Du hast die richtigen Entscheidungen getroffen und einfach Pech gehabt. Weder deine Bluffs noch deine Value-Bets müssen zu 100% funktionieren, um profitabel zu sein. Das ist ein sehr wichtiger Punkt den du dir unbedingt einprägen musst. Poker ist ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten, also ein probabilistisches Spiel. Du musst jede Situation vom letztendlichen Ergebnis unabhängig machen und in Erwartungswerten denken. Was zählt, ist nicht das eigentliche Resultat, sondern der Erwartungswert der Situation. Ist diese +EV, dann hast du richtig gespielt.

Das Probelm dabei ist, dass dieser Erwartungswer oftmals nur sehr schwer zu bestimmen ist, da wir niemals die genau Range unseres Gegners kennen. Wir können uns dieser nur annähern. In der KT Situation könnte es ja genauso gut sein, dass dich dein Gegner niemals mit einer schlechteren Hand callen würde. Wichtig ist hier vor allem deine Erfahrung.

Der Bluff
Stell dir vor, du bist am River und deine Hand hat keinen Showdown-Value. Wenn du jetzt bluffst und deine Bet mit ca. 75% des Pots dimensionierst, dann muss dein Bluff zu ca. 43% erfolgreich sein, damit diese Situation +EV ist. Natürlich kannst du niemals die genaue Calling-Range deines Gegners kennen, aber theoretisch, wenn du eine ungefähre Einschätzung hast, dass dieser Bluff mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% erfolgreich sein wird, dann kostet es dich Geld, wenn du diesen Bluff nicht durchziehst.

Generell kann man sagen, dass du zu wenig bluffst, wenn du nie gecallt wirst. Mit dieser Spielweise verschenkst du sicherlich viel Geld. In der oben angesprochenen Situation solltest du, zumindest theoretisch, jedes dritte Mal gecallt werden um eine ideale Bluffing-Frequenz zu haben und um den maximalen Profit aus dieser Situation herauszuschlagen (so eigenartig das auch klingt).

Die Value-Bet
Eine Value-Bet am River bringt automatisch Gewinn, wenn diese öfters mit schwächeren Händen als mit stärkeren Händen gecallt wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass du bei 40% deiner Value-Bets hinten liegen solltest. Deine Range ist der deines Gegner manchmal so überlegen, dass du nur sehr selten in eine schlechtere Hand läufst. Trotzdem solltest du bei deinen dünnsten Value-Bets regelmäßig in bessere Hände laufen. Sonst ist deine Range einfach zu stark und du solltest diese erweitern. Du lässt schlichtweg Geld auf dem Tisch. Da trifft insbesondere dann zu, wenn du in Position spielst.

Resultatorientiert handelt es sich bei deinen misslungenen Bluffs oder bei deinen Value-Bets, die in eine stärkere Hand laufen, zwar um einen Fehler, sieht man allerdings das Ganze und denkt probabilistisch in Erwartungswerten, dann handelt es sich einfach um profitable Situationen.


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Letzte Aktualisierung :    13.10.2017
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