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Tells im Live-Poker - Poker Profi Tipps


Die Körpersprache beim Pokern

   
Viele erfolgreiche Live-Pokerspieler haben eines gemeinsam: Sie können ihre Gegner sehr gut lesen und "Lügen" 100m gegen den Wind riechen.

Heute wollen wir uns ausnahmsweise mit einem Thema befassen, dass sich mit dem Live-Pokerspiel befasst. Genauer gesagt geht es um Tells im Live-Poker. Natürlich gibt es auch Online-Poker Tells, auf die wir in einem der nächsten Artikel näher eingehen werden.

Was ist ein Tell?

Ein Tell ist nichts anderes als eine unbewusste Körperreaktion eines Spielers, die immer wieder in den selben Situationen vorkommt oder die der Spieler unbewusst immer wieder in den selben Situationen ausführt. Beispielsweise könnte er sich an die Nase oder ans Kinn fassen, hüsteln oder aber seine Pupillen erweitern sich.

Sehr wichtig ist es, eine Reaktion eines Spielers ohne weitere Informationen nicht sofort zu- bzw. einzuordnen. Man muss den Spieler schon etwas genauer kennen, sozusagen kalibrieren, um wirklich sagen zu können, dass es sich um einen Tell handelt.

Die häufigsten Tells

Hier wollen wir euch eine Übersicht über die häufigsten Tell im Live-Poker geben. Die Tells sind nicht nach Wichtigkeit geordnet. Wie im vorigen Absatz bereits erwähnt - ganz wichtig - zuerst kalibrieren, erst dann die entsprechenden Rückschlüsse ziehen.

Augen
"Die Augen sind der Spiegel zur Seele", oder "Die Augen lügen nicht" lauten zwei bekannte Sprichwörter. Und tatsächlich ist es so, dass die Augen so einiges verraten können, was in uns vorgeht. Das ist auch der Grund, warum einige Pokerpspieler gerne Kappen oder sogar Sonnenbrillen beim Spielen tragen.

Eine kurze Anmerkung zu Sonnenbrillen: Manche Profis tragen auch bei TV-Aufzeichnungen sehr gerne Sonnebrillen. Der Grund liegt aber nicht so sehr darin, dass Sie Ihre Emotionen und Gedanken verbergen wollen (darin sind die meisten Profis sowieso sehr gut trainiert), sondern die Scheinwerfer bei Fernsehaufzeichnungen sind einfach so grell, dass sie beim Spielen störend sind. Allerdings sind besonders in hohen Cashgame-Partien Sonnenbrillen gar nicht gerne gesehen. Die Mitspieler haben Angst davor, dass die Karten mit einem speziellen Stift markiert werden könnten, der nur mit Hilfe dieser Sonnenbrille sichtbar ist. Deshalb herrscht auf manchen Cashgame-Tischen absolutes Sonnenbrillenverbot.

Kommen wir jetzt zu einigen Augentells im einzelnen: Manche Spieler starren automatisch länger auf ihre Hole-Cards, wenn diese sehr gut sind. Andere wiederum sehen automatisch für einen Moment nach links um die nachfolgenden Mitspieler zu beobachten, wenn sie vor haben, den Pot preflop mit einer Erhöhung zu stehlen. Auch geweitete Pupillen können einiges verraten, denn diese erweitern sich meistens dann, wenn starke Emotionen mit im Spiel sind.

Weit verbreitet ist auch die Meinung, dass man jemanden nicht in die Augen schauen könnte, wenn man lügt. Deshalb versuchen auch einige Pokerspieler ihre unmittelbaren Gegner in der Hand einfach über deren Handstärke auszufragen und daraus Informationen zu gewinnen. Allerdings lässt es sich sehr leicht trainieren jemanden anzusehen und trotzdem zu lügen. Bei den meisten professionellen Pokerspielern ist dies also alles andere als ein sicheres Zeichen, wenn man versucht mit diesem simplen Trick Informationen zu gewinnen. Gegen Amateure kann man damit aber durchaus erfolgreich sein.

Gesichtsausdruck
Das Zusammenspiel der gesamten Mimik ist oftmals ein sehr gutes zeichnen, wenn man weiß, wie man dieses deuten soll. Oftmals passt beispielsweise die Mimik der oberen Gesichtshälfte nicht zur Mimik der unteren Gesichtshälfte. Dies ist ein relativ sicheres Zeichen für eine Lüge. Wichtig ist aber wieder die Kalibrierung.

Ganz interessant sind auch sogenannte Mikrogestiken. Diese dauern oft nur einen Bruchteil einer Sekunde (deswegen sind sie auch so schwierig zu erfassen) und sind die erste unbewusste Reaktion auf eine bestimmte Situation. Erst danach kann die gewünschte und kontrollierte "Maske" darüber gelegt werden.

Stark ist schwach - Schwach ist stark
Sicherlich hast du schon einmal den englischen Ausdruck gehört: "Weak is strong and strong is weak." Spieler geben also oftmals mit sehr schwachen Händen vor, besonders stark zu sein und mit starken Händen, besonders schwach. Dieser Tell ist meistens allerdings nur bei Poker-Anfängern ausgeprägt.

Konfrontation
Wenn eine Konfrontation erwartet wird (Angst), dann kommt es in der Regel zu unbewussten körperlichen Veränderungen. Der Mukeltonus steigt, der Brustkorb hebt sich weiter, eventuell erhöht sich auch die Stimme (die Stimmritzen verengen sich aufgrund des gestiegenen Mukeltonus). Diese körperlichen Reaktionen sind einfach evolutionär bedingt ("Kämpfen oder Fliehen").

Wenn ein Spieler eine sehr starke Hand hält, dann weiß er, dass es zu so einer Konfrontation kommen wird. Wenn ihm die automatischen Reaktionen seines Körpers nicht bewusst sind, dann kann er auch nichts dagegen machen und das geübte Auge eines Profispielers sieht dies sofort. Manche Profispieler sehen sogar auf die Venen im Gesicht oder auf die Halsschlagader um Blutdruckänderungen ihrer Gegner zu erkennen.

Natürlich hat man auch bei einem Bluff Angst. Allerdings weiß man da, dass es zu keiner Konfrontation kommen wird und die oben genannten körperlichen Reaktionen bleiben aus. Spieler die bluffen wirken oftmals sogar eher relaxt.

Zitternde Hände
Im Wesentlichen ist dies ein Spezialfall des vorigen Punktes. Besonders die Hände von Anfängern beginnen beim Anblick einer sehr guten Starthand - beispielsweise AA - oftmals zu zittern. Grund: Die Konfrontation steht unmittelbar bevor und der Körper schießt eine hohe Dosis Adrenalin in die Blutbahn.

Kurzer Blick auf den eigenen Stack
Manche Spieler können einfach nicht anders, als einen kurzen Blick auf ihren Stack zu werfen, wenn sie das Board sehr gut getroffen haben.

Setzverhalten
Besonders Amateure neigen zu einem immer wiederkehrenden Setzverhalten. Besipeilsweise setzen Sie mit einer guten Hand immer die Potgröße und als Bluff immer nur ¾ Pot. Diesen Tell kann man natürlich auch online beobachten.

Chip-Stack
Wie die Gegner ihre Chips gestapelt haben, kann besonders dann nützlich sein, wenn man in Turnieren an einen neuen Tisch gesetzt wird. Tighte Spieler neigen dazu den Stack sehr ordentlich und aufgeräumt zu organisieren. "Loose Aggressive" Spieler haben oftmals eine eher chaotische Ordnung ihrer Chips. Mit einem Blick kann man sich so einen groben Überblick über die noch unbekannten Gegner verschaffen. Das die grobe Einteilung nicht immer ins Schwarze trifft, versteht sich von selbst.


Hier geht es weiter zum nächsten Poker Profi Artikel - Tells vermeiden



Letzte Aktualisierung :    20.01.2016
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