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Poker Cashgame Strategie und Poker-Turnier-Strategie


Unterschiede zwischen Cashgame Strategie und Poker Turnier Strategie

   


Autor: Jobbern

Um gut und erfolgreich zu pokern, sollte man einerseits die Odds, PotOdds und Outs kennen und dementsprechend spielen, auf der anderen Seite ist das Lesen der Gegner und die Einstufung dieser sehr entscheidend.

Da man über das erste Thema sehr viel nachlesen kann, werde ich über das Lesen und Einstufen der Gegner schreiben.

Wie im Buch "Psychology of Poker" steht, ist es "natural to lose". Der "normale" Mensch als Pokerspieler wird auf Dauer gesehen verlieren, wenn er sich nicht anpasst.

Um seine Gegner einzustufen, gibt es zwei Kategorien.
1. Tight (spielt wenig Blätter) – loose (spielt viele Hände)
2. Passiv (callt und checkt eher) – aggressiv (bettet und raist mehr)

Es gibt verschiedene Gründe, um Poker zu spielen. Als Hauptgrund werden viele Leute sagen, dass sie damit Geld verdienen wollen, allerdings stecken oft auch Gründe des Zeitvertreibs, des Spielenwollens, des Bluffens, des Ich-Will-Viele-Potts-gewinnen ... dahinter. Es gibt aufgrund der 2*2-Dimension vier Möglichkeiten:
1. tight-passiv
2. losse-aggressiv
3. loose-passiv
4. tight-aggressiv


Vom psychologischen Ansatz her, ist der tight-passive Spieler jener, der kaum Hände spielt und auch dann wenn er in einer Hand ist, diese nicht aggressiv spielt, sondern auch schnell bereit ist zu folden. Dieser Typ ist auf die Erhaltung seiner Chips aus.
Der zweite – der loose-aggressive Typ – ist genau das Gegenteil. Das ist jemand der spielen will, raisen, betten usw. Ihm geht es nicht besonders um das Geld, sondern er will Poker "spielen".
Der loose-passive Typ ist einer, der niemandem wehtun will. Er ist fast in jeder Hand, aber raist diese selbst nicht und geht auch raus, falls jemand das Heft in die Hand nimmt.
Die bisherigen Spielertypen können – von ihrer Art zu spielen – als natürlich angesehen werden; jeder der einzelnen Spielertypen hat seinen Grund, warum er so spielt.
Der eher unnatürliche Typ und damit erfolgversprechende Typ ist der tight-aggressive Spieler. Dieser ist in eher wenig (aber wenn dann guten) Händen und ist auch bereit, diese Hände aggressiv zu spielen (wobei es natürlich auch hier gute Folds gibt). Vom psychologischen Gedanken her ist dieser Spielertyp unnatürlich, da er auf der einen Seite wenig Hände spielt, was eher für eine Erhaltung seiner Chips spricht, auf der anderen Seite aber aggressiv spielt und damit seine Chips (auch auf einmal) verlieren kann. Im oben angesprochenen Buch wird dieser Spielertyp als der Erfolgreiche bezeichnet. Ebenso muss dieser Spielertyp aufgrund der Spielweise (wenig Hände, diese aber aggressiv) am meisten Disziplin und Geduld aufbringen, was den anderen Spielertypen eher schwer fällt und ist selektiv aggressiv (indem er z. B. einen loose-passiven Spieler raist, ohne selbst etwas auf der Hand zu haben, nur mit der Gewissheit, dass er folden wird).

Mit der durch die Einstufung der Gegner gewonnen Informationen spielt man dann Poker, entweder
1. Cash Game
2. Multiturnier
3. Turnier


Der Unterschied zwischen einem Multiturnier (meist zwischen 30 und mehreren Tausend) und einem Turnier (meist 5 oder 10) besteht nur in der Anzahl der Personen.

Turnier
Im Gegensatz zum Cashgame ist hier das Ziel des Spiels, am Ende alle Chips zu bekommen. Deswegen erhöhen sich hier alle paar Minuten die Blinds, wodurch Smallstacks irgendwann gezwungen werden, Allin zu gehen. Das wichtige bei dieser Art des Spiels ist – meiner Meinung nach – die Erhaltung der Chips. Gleichzeitig muss man aber auch bei einer guten Möglichkeit bereit sein, seinen Stack zu investieren. Bei der Art des Pokerns sollte man – außer die Blinds sind extrem hoch oder die Wahrscheinlichkeit, einen Bluff zu gewinnen, sind auch hoch) nur die guten Hände spielen, um sich nicht in einen Pot zu committen, indem man von Anfang an nicht als Favorit ins Spiel geht. Eine gute Hand, wie z. B. AK, sollte auf jeden Fall geraist werden, da man so eine solche Chance nutzen sollte. Hier kommt aber wieder die Einstufung der Spieler zu Hilfe. Wenn man weiß, dass hinter einem ein loose-aggressiver Spieler sitzt, kann man erst callen und dann einen Reraise machen, wodurch man mehr Chips der anderen Spieler in den Pott bekommt als ein Raise zu Beginn des Spiels. Man muss also bei dieser Form überlegen – unter Einbeziehung der Informationen der anderen Spieler – wie man welche Hand spielt.

Cash Game
Im Gegensatz hierzu kann man beim CashGame – bei dem es "nur" ums Geld geht – auch mal eine gute Hand slow spielen, in der Hoffnung zu treffen und den Gegner auszunehmen. Falls man jedoch nicht trifft, kann man nach dem Flop aussteigen, ohne dass es besonders wehtut (da die Blinds hier nicht steigen). Natürlich ist dies auch beim Turnier möglich, muss sich jedoch im Klaren sein, dass es sehr viel gefährlicher werden kann, eine gute Hand slow zu spielen und ob es das wert ist (vielleicht als Smallstack). Ebenso kann man beim Cashgame (mit 5 oder 6 Spielern) auch mit marginalen Händen raisen, wenn man weiß, dass man einen passiven Gegner hinter sich hat. Bei Turnieren ist das – aufgrund der meist voll besetzten Tische – mit 10 Leuten – eher gefährlich.

Als Beispiel zwei Hände, um den Unterschied zwischen Cashgame und Turnier klarzumachen.

1. Man hat an 1. Position AJ. Wenn man diese Hand raist

  • beim Cashgame und wird gereraist, kann man – je nach Spieler – nochmals callen und sich den Flop anschauen und danach aussteigen

  • beim Turnier und wird gereraist, muss man davon ausgehen, dass der Gegner mehr hat und sollte direkt folden, denn wenn ein A im Flop kommt, weiß man nicht, ob er einen höheren Kicker hat und beim einem J hat er möglicherweise ein Overpair. Außerdem wird er vermutlich – nachdem er Preflop schon Stärke beweist – nach dem Flop dick anspielen, wodurch man nur den Flop hat, um etwas zu treffen, was einem hilft. Von daher sollte man diese Hand an 1. Position callen, aber gleichzeitig mit dem Hintergrund sie zu folden, falls ein Raise kommt.


2. Man hat ein Pärchen im Bereich von 33 bis 66

  • beim Cashgame kann man eher callen nach einem Raise, da man bei einem Overpair des Gegners und gleichzeitigem Treffen des Drillings (Sets) eine Auszahlung bekommt.

  • beim Turnier ist es oft zu teuer mitzugehen, da man nur selten trifft und für diese Chance aber einen Teil seiner Chips riskiert, die man später anders brauchen kann.




Sowohl beim Cashgame als auch beim Turnierpoker gibt es Programme die Ihnen dabei helfen zusätzliche Informationen über ihr eigenes und das Spiel Ihrer Gegner zu gewinnen. Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel über die "Verwendung von Pokeroffice"


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